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„Mich fasziniert das Zusammenspiel von Geschichte, Glaube und Kunst.“

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Andreas Staribacher

Dr. Andreas Staribacher, Wirtschaftsprüfer des Vereins Unser Stephansdom“, ist seit 1984 geschäftsführender Gesellschafter der Moore Centurion Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs GmbH. Der studierte Jurist ist seit 1984 Steuerberater und seit 1986 Wirtschaftsprüfer. Privat begeistert er sich fürs Fliegen.

DIE FRAGEN STELLTE MAG. BARBARA SUCHAΝΕΚ.

Herr Dr. Staribacher, Sie begleiten den Verein Unser Stephansdom“ nun schon viele Jahre als Wirtschaftsprüfer. Wenn Sie an Ihre Arbeit für den Verein denken fällt Ihnen da als Erstes ein?
Die große Verantwortung und das Vertrauen, das mit der Bewahrung eines nationalen Symbols verbunden ist. Es ist mir eine Ehre, mit meiner Expertise zum Erhalt des Stephansdoms beizutragen.

Ohne ehrenamtliches Engagement wie das Ihre – und das vieler anderer wäre der Stephansdom wohl nicht in so gutem Zustand. Was hat Sie persönlich dazu bewogen, Ihre Zeit und Expertise dem Dom und seinem Erhalt zur Verfügung zu stellen?
Der Stephansdom ist für mich ein Stück österreichischer Identität. Ihn zu unterstützen bedeutet, Geschichte und Glauben für kommende Generationen zu bewahren.

Sie haben in Ihrer beruflichen Laufbahn viele bedeutende Stationen durchlaufen, darunter auch politische Ämter, nicht zuletzt als Bundesminister für Finanzen. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen politisch, organisatorisch oder menschlich – wenn es um den langfristigen Erhalt des Stephansdoms geht?
Die größte Herausforderung ist die nachhaltige Finanzierung und Organisation der Erhaltungsarbeiten. Nur durch langfristige Planung und breite Unterstützung kann der Dom erhalten bleiben.

Seit Mitte dieses Jahres sind Spenden an Unser Stephansdom“ steuerlich absetzbar. Was bedeutet das konkret für Spenderinnen und Spender – und welche Wirkung erwarten Sie sich dadurch für den Verein?
Die steuerliche Absetzbarkeit ist ein starkes Signal der Wertschätzung. Sie wird sicher helfen, neue Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen und bestehendes Engagement zu vertiefen.

Der Stephansdom zieht jedes Jahr Millionen Menschen in seinen Bann Gläubige ebenso wie Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Gibt es einen Ort oder Moment im Dom, der Sie persönlich besonders berührt oder fasziniert?
Mich beeindruckt immer wieder das Zusammenspiel von Geschichte, Glaube und Kunst – besonders im stillen Gebet vor dem Hochaltar spürt man die Tiefe des Ortes.

Und abschließend: Was wünschen Sie dem Stephansdom – und dem Verein Unser Stephansdom“ – für die Zukunft?
Ich wünsche dem Stephansdom, dass er weiterhin Menschen verbindet und Hoffnung spendet – und dem Verein die Kraft, dieses Erbe auch in Zukunft zu sichern.

Vereinszeitung Unser Stephansdom 152, Februar 2026, Titel: Eine Bischofsweihe

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